Grippe-Impfung in der Schwangerschaft: Für Mutter und Kind sinnvoll und sicher

Eine Grippe-Erkrankung (Influenza) in der Schwangerschaft bedeutet ernsthafte Gefahr für Mutter und Kind.  Die Grippe-Impfung kann vor diesen Gefahren schützen. 

Besonders bei werdenden Müttern kann eine Grippe (Influenza) besonders schwer verlaufen. Der Grund: das Immunsystem befindet sich in der Schwangerschaft im Ausnahmezustand. Es muss verhindern, dass der Embryo nicht als Fremdkörper identifiziert und abgestoßen wird. Das schützt das Baby, macht jedoch anfälliger für Grippeviren. Das Risiko für Komplikationen wie etwa eine Lungenentzündung steigt.

Zudem erhöht eine Grippe-Infektion während der Schwangerschaft die Gefahr von Fehl- oder Frühgeburten. 

 

Als besten Schutz empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO)  schwangeren Frauen die rechtzeitige Grippe-Impfung vor Beginn der Wintersaison (im Oktober und November). Die Impfung schützt auch das Kind nach der Geburt, denn während der Schwangerschaft werden die Abwehrstoffe über den Mutterkuchen auf das Kind übertragen und bieten in den ersten Lebensmonaten Schutz. 

 

Da es sich bei den in Deutschland zugelassenen Influenzaimpfstoffen um Totimpfstoffe handelt, ist eine Impfung in jedem Stadium der Schwangerschaft unbedenklich. Die Sicherheit der Impfstoffe wurde sowohl für Schwangere als auch für Ungeborene bestätigt.

 

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